Happy End - Von vielen geliebt, von anderen gehasst

11 September 2016

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Happy Ends - Für den einen verhasst, für den anderen DAS perfekte Ende.
In der überwiegenden Menge an Büchern siegt am Ende das Gute über das Böse. Helden werden gefeiert, das Land oder gar die ganze Welt wurde vor dem Untergang gerettet, die Liebe des Lebens wurde gefunden und um es am besten noch schnulziger zu machen, werden Jahressprünge in eine glückliche, zufriedene und friedliche Zukunft gemacht.

Ich gestehe, dass mir diese Jahressprünge sogar die liebsten Schlüsse sind! Ein Buch muss für mich am Ende mit einem Lächeln geschlossen werden. Da kann es ruhig auch mal ein peinlich berührtes Lächeln sein, Hauptsache es vermittelt ein glückliches Gefühl.

Dass es nicht jedem so geht, habe ich schon öfter in Rezensionen gelesen und beim letzten Film der Tribute von Panem bei der Abschlussszene gemerkt, als das Kinopublikum kollektiv genervt aufgestöhnt hat:D Ich muss zugeben der Schluss ist schon sehr schnulzig und nach der ganzen Action ungewohnt, aber ich finde es nicht so schlimm. Da sieht man wenigstens, dass nach all den schrecklichen Erlebnissen noch ein lebenswertes Leben geführt werden kann.

Schließlich lesen wir doch Geschichten, um ein Stück weit der Realität zu entfliehen und uns in anderen Welten verlieren zu können. In unserer Welt gibt es viel zu wenig solcher Happy Ends und zu viel Gewalt und Boshaftigkeit, die dem einen oder anderen das Leben schwermachen. Zwischen Fremdenhass, Krieg und Terrorismus sollte man sich die Hoffnung behalten, dass es Frieden, Gemeinschaft und Liebe geben kann. Happy Ends sorgen ein Stück weit für diese Hoffnung!

Ein Ende welches keine Wünsche offen hält und mich mehr als glücklich zurückgelassen hat:)

Zwar ein Happy End, aber mit ein paar kleinen Kritikpunkten.

Enden, die mich enttäuscht zurückgelassen haben...

Wie seht ihr das? Habt ihr es lieber kitschig oder ganz realistisch?



Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Also ich mag Happy Ends auch sehr gerne - muss aber nicht sein. Irgendwie ist es natürlich schöner, wenn alles gut aus geht, die Paare zusammenfinden, die Welt gerettet wird, das Böse besiegt etc., aber dieser Überraschungseffekt, wenn es eben nicht so ist! Das finde ich manchmal doch etwas erfrischend und wird, meiner Meinung nach, viel zu wenig genutzt. Also ich bräuchte dieses Friede-Freude-Eierkuchen nicht immer ;)

    Ich hab deinen Beitrag heute in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Huhu Aleshanee:)
      Ja stimmt, es ist wirklich so gut wie immer vorausschauend und Happy Ends sind quasi 08/15. Mir würde es schon reichen, wenn die Hauptcharaktere nicht sterben würden. Meistens sind die überraschenden Enden eher schockierend für mich, je nachdem wie schlimm es wird:D Hauptsache es passt zur Entwicklung der Geschichte.

      Dankeschön!♥
      Liebste Grüße an dich:)

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  2. Da ich sehr viel Romance lese (für meine Verhältnisse) und ein überzeugter "Oncer" bin, bekomme ich zur Zeit praktisch nur Happy Ends - und die funktionieren mal besser mal schlechter.
    Ein Happy End muss sich in die Geschichte einfügen, organisch wirken und nicht wie eine gezwungene Formel die man dem ganzen noch schnell überstülpt. Im Grunde aber habe ich dann eine sehr hohe Kitschakzeptanz, und wenn der Storyverlauf es hergibt, darf ein Ende gerne auch kitschig, klebrig, süß sein.
    Happy Ends sind wie Naschwerk für den Geist, man darf sich nur nicht zuviel davon reinstopfen. :D

    Von den vorgestellten Büchern habe ich jetzt nur Kerstin Giers Edelsteintrilogie gelesen (okay twilight 1-3 ebenfalls, und soweit mochte ich die Reihe auch, weshalb ich mir den Band 4 weiterhin schenke), welche ich jedoch sehr mochte.

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    1. Du hast es perfekt ausgedrückt! Bei mir gibt es momentan auch sehr viele Liebesgeschichten und da passt es so manchmal dann doch nicht rein... und das, obwohl ich auch eine sehr hohe Kitschakzeptanz besitze:D

      Band 4 von Twilight kann man sich wirklich sparen. Das Ende ist vielleicht etwas zu glücklich geraten und passt für mich auch nicht in die Geschichte...
      An sich hat mir das Ende der Edelsteintrilogie schon gefallen, aber die Auflösung mit dem Grafen und dem geschlossenen Blutkreislauf im Chronografen war dagegen nicht so meins.

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  3. Mir ist es am liebsten, wenn es realistisch endet. Das muss nicht immer völlig schlecht sein, aber je nach Genre finde ich es schon sehr unglaubwürdig, wenn am Ende alles perfekt ist und es keinerlei Verluste gab. In Dystopien kann deshalb auch schon mal gerne etwas unannehmliches passieren oder vielleicht sogar jemand sterben, sonst ist das für mich einfach zu perfekt um noch Sinn zu machen. Ich kann also auch dann noch zufrieden ein Buch zuschlagen, wenn die Endsituation kein völliges Happy End ist. Das muss natürlich nicht immer sein, aber so zur Abwechslung finde ich das schon nicht schlecht :D

    Liebe Grüße!

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    1. Da gebe ich dir recht! Twilight ist da ein gutes Beispiel, weil alle sich auf einen großen Kampf vorbereiten und am Ende passiert einfach nichts... Das war echt ein Witz.
      Für mich ist nur die Hauptsache, dass die Hauptcharaktere nicht sterben, aber etwas Glück sollte es am Ende des Buches schon geben.

      Liebste Grüße zurück:)

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    2. Genau, das ist echt das perfekte Beispiel. Gegen etwas Glück habe ich auch nichts, aber wie gesagt sollte es eben auch nicht zu lächerlich perfekt sein :D

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